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Tips zur Reinigung

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Zwischenreinigung
Durch Food-Bereiche kann auch fettiger Schmutz verstärkt auf den Bodenbelag aufgebracht werden. Mit einem Allzweckreiniger kann dieser Schmutz zum großen Teil wieder aufgenommen werden. Ein Nachteil dieser Produktgruppe ist das Hinterlassen von Tensidschichten. Deshalb ist ein Dauergebrauch nicht empfehlenswert. Ob einmal oder zweimal in der Woche mit dem Allzweckreiniger der Boden gesäubert wird, ist objektbezogene Erfahrungssache und nicht vorab abschätzbar.

 
Saure Zwischenreinigung
Nach endlicher Zeit werden auf dem Boden Härtebildner abgelagert, die durch eine saure Reinigung entfernt werden können. Typische Härtebildner sind im harten Trinkwasser zu finden. Es sollten nur Produkte auf Amidosulfonsäurebasis oder Phosphorsäure verwendet werden. Salzsäurehaltige Produkte greifen über die Bildung von Dämpfen metallische Gegenstände (Spiegel, Armaturen) an. Wie bei jeder sauren Reinigung sind die Fugen bis zur Sättigung vorzuwässern, um den Zement nicht zu zerstören, bzw. auszuwaschen.

 
Alkalische Zwischenreinigung
Für eine Zwischenreinigung empfiehlt sich die Verwendung eines Allzweckreinigers mit einem pH-Wert < 9,5.

 
Grundreinigung
Bei einer sauren Grundreinigung gelten die gleichen Bedingungen, wie bei der Zwischenreinigung. Muss der Belag alkalisch grundgereinigt werden, so muss ein “nicht permanent alkalisch” eingestelltes Mittel genutzt werden, dessen pH – Wert 10,5 nicht überschreitet. Industriereiniger, die Kali- oder Natronlauge enthalten können die keramische Oberfläche angreifen.
Wie bei jeder Reinigung mit Chemie sind die Dosierung und die entsprechende mechanische Unterstützung mit den Fachberatern des Herstellers abzusprechen, bzw. die Anleitung zu beachten.
Ausnahmen: Bei Terracotta oder unglasiertem Steinzeug können rückstandsbildende Mittel eingesetzt werden, wenn die Rutschsicherheit keine Rolle spielt.

 
Besonderheiten bei Badkeramiken
Kalkentferner dürfen nicht direkt auf die Fugen gesprüht werden, sondern auf ein Mikrofasertuch, mit dem die Keramik dann gereinigt wird. Nachspülen mit Wasser wird von den meisten Reinigungsmittelherstellern empfohlen. Sollte sich eine stärkere Kalkkruste gebildet haben, dann kann durch eine einfache Stahlwolle der Kalk mechanisch von der Oberfläche entfernt werden. Danach ist gut nachzuspülen, um zu verhindern, dass Reste des Stahls verbleiben und Rost zurücklassen. Scheuerschwämme oder Scheuerpulver mit Quarzanteil können die Oberfläche trotz der großen Härte verkratzen. Sollte dennoch ein Reiniger direkt aufgetragen werden müssen, dann sind die Fugen vorher gründlich nass zu machen. Eine Farbveränderung der Fugmaterialien ist trotzdem nicht auszuschließen.